Das bin ich

Knappe 10 Jahre war ich Führungskraft in der Automobilindustrie. Seit 8 Jahren bin ich Unternehmerin. Und ich kenne sie: die innere Kritikerin, die einen dazu antreibt härter, länger, perfekter zu arbeiten, als andere.

Mein Name ist Bianca Prommer

Wie oft habe ich als Führungskraft diese innere Stimme gehört:

„Du bist nicht gut genug für diesen Job.“

„Was ist, wenn die merken, dass du eigentlich nichts kannst.“

„Wenn ich das falsch mache, dann kündigen die mich ganz bestimmt.“

Darüber reden konnte ich nicht. Ich glaubte ja wirklich, dass ich nichts kann. Wenn ich mit jemanden darüber gesprochen hätte, dann hätte ich die anderen doch nur auf mein Nicht-Können gestoßen und mein Schwindel wäre noch schneller aufgeflogen.

Also habe ich länger, härter, akribischer gearbeitet, als andere. Ich habe Überstunden gemacht und Präsentationen gefühlte hundert Mal überarbeitet, weil sie noch immer nicht perfekt war. Bevor ich ein E-Mail abgeschickt habe, las ich zehnmal den Text durch und frage mich: Kann ich das wirklich so schreiben? Wie kommt das beim anderen an? Was denkt diese Person dann über mich?

Mir ging es immer nur ums perfekt sein, alles geben und ja keine Fehler machen.

Ich hatte ständig das Gefühl eine Schwindlerin zu sein und die anderen würden bald merken, dass ich nicht die Richtige für den Job bin – eine Mogelpackung. Und dann wären alle enttäuscht.

Nach ein paar Jahren machte ich mich dann selbstständig – als Innovationsberaterin. Doch damit verließ ich auch den schon fast geschützten Kokon des Konzern. Plötzlich steht mein Name am Briefpapier. Ich an vorderster Front. Also investierte ich noch mehr Zeit in meine akribische Vorbereitung. Die Webseite habe ich so oft überarbeitet, dass es sicher ein halbes Jahr gedauert hat, bis ich zum ersten Mal sichtbar gewesen bin.

Und als Selbstständige wurde es schon fast noch schlimmer. Jeden Workshop bereitete ich tagelang vor, weil da ständig eine Stimme war, die meinte, dass es noch nicht perfekt genug ist. Ich konnte oft tagelang nicht schlafen, weil sich meine Gedanken nur mehr um den Auftrag gedreht haben. Ich träumte sogar von meinem Versagen. Wenn mich ein Kunde anrief, dachte ich nur: Jetzt ist es aus. Der hat gemerkt, dass ich nichts kann. Nun sagt er mir das auch.

Ich habe mich in teuren Ausbildungen verrannt, weil ich dachte ich muss noch mehr lernen, ich weiß noch nicht genug.

“Nun ist aber Schluss mit dieser inneren Kritikerin. Ich bin großartig. Ich bin Expertin in meinem Gebiet und ich bin jeden Cent wert!”

Wie das Imposter Syndrom alles änderte

Vor ein paar Jahren wollte ich ein Buch schreiben. Ich hatte das Gefühl mein Wissen möchte aus mir heraus und in die Welt. Doch da kam wieder die Stimme: „Du bist nicht gut genug. Wer soll das lesen? Die merken sofort, dass du nichts kannst.“ Eine Freundin meinte dann nur ich solle doch endlich ein Buch schreiben. In diesem Moment traute ich mich das erste Mal über meine Ängste zu sprechen. Und sie lachte und meinte: „Bianca, das ist ganz normal. Viele Frauen denken so. Es gibt sogar einen Begriff dazu“ Und da hörte ich das erste Mal vom Hochstapler-Syndrom oder auch Imposter-Syndrom.

Ich las mich die nächsten Wochen intensiv in das Thema ein und war überrascht: Erfolgreiche Frauen wie Michelle Obama, Jodie Foster und Ellie Goulding kennen diese Gefühle und Gedanken. Sie haben sich geoutet. 

Wow, ich bin nicht allein mit dieser inneren Kritikerin. Und: Ich bin normal! Das hat mir schon mal eine sehr große Last von der Schulter genommen.

Heute, ein paar Jahre später, habe ich eine erfolgreiche Innovationsberatung, bin Keynote Speaker und Autorin. Und der Imposter? Klar, hin und wieder meldet er sich. Doch dann habe ich meine Strategien und sage: „Ah, da bist du ja wieder lieber Imposter. Was willst du mir heute sagen?“

Wenn du dich in dieser Geschichte wiederfindest, dann hole dir gleich mein kostenloses E-Book und erfahre mit welchen drei Strategien, du deinen Imposter kontrollieren kannst.

Damit ich meine Strategien an dich weitergeben kann, habe ich auch eine fundierte Coachingausbildung gemacht. Zweieinhalb Jahre lang habe ich alles rund um Coaching, Beratung, systemisches Coaching, lösungsorientiertes Coaching und Hypnocoaching gelernt. Seit 5 Jahren bin ich mittlerweile Diplomierte Lebensberaterin und diplomierte psychologische Beraterin. Wenn dein Kopf also sagt: Aber die hat ja keine Ausbildung. Dann kannst du ihn gerne beruhigen. In Österreich darf man nicht einfach Coach sein. Dazu braucht es die Ausbildung zur Dipl. Lebensberaterin über 2,5 Jahre und 700 Stunden Praxisnachweis.

Möchtest du das auch über dich denken? Dann hol dir gleich das kostenlose E-Book und damit zahlreiche Impulse wie du deinen Imposter (ja, so nennt man dieses Phänomen der inneren Kritikerin) kontrollieren kannst.

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