Wer von uns kennt sie nicht – kleine quadratische bzw. rechteckige Klebezettel in den verschiedensten Farben. Die Post-its. Und wer kennt nicht die Geschichte von dem mutigen und durchsetzungsstarken Art Fry, der die Idee schon 1974 hatte.

Art Fry ist der Inbegriff von unternehmerischen Denken und Handeln als Angestellter. Er ist ein Intrapreneur.

Was ist Intrapeneurship?

Intrapreneuship verbindet das Beste aus zwei Welten: Die Sicherheit des Angestellt-Seins und die Freiheit des Unternehmer-Seins. Intrapreneure sind unternehmerisch denkende und handelnde Angestellte eines Unternehmens.

Intrapreneure identifizieren Probleme als Chancen, sie suchen nach kreativen und effizienten Lösungenund bringen diese voller Tatendrang in die Umsetzung. Sie erfüllen ihre Aufgabe voller Leidenschaftund reißen andere mit ihrer Begeisterungmit. So gelingt es ihnen Ideen innerhalb eines Unternehmens durchzusetzen.

Intrapreneure sind Unternehmer im Unternehmen. Sie sind Entrepreneuren gleichzusetzen, nur, dass sie in einem Unternehmen angestellt sind. Nicht jeder möchte gleich sein eigenes Unternehmen gründen um Ideen zu realisieren. 

Sowohl Intrapreneure, als auch Entrepreneure haben eines gemeinsam: Sie wollen die Welt ein Stückchen besser machen.

Ich selbst war lange Zeit Mitarbeiter und Führungskraft in der Automobilindustrie. Gleichzeitig absolvierte ich ein berufsbegleitendes Innovationsmanagement Studium. In dieser Zeit lernte ich Probleme als Chancen wahrzunehmen und kreative Ideen mit meinen Teams zu lösen. Schnell stieß ich dabei auch auf Grenzen.

  • „Das geht ja nicht“,
  • „Dafür haben wir keine Zeit“,
  • „Hast du nichts besseres zu tun?“,
  • „Das ist zu teuer“,
  • „Das braucht ja niemand“

waren typische Antworten des damaligen Geschäftsführers, meinem direkten Vorgesetzten.

Intrapreneurship braucht Mut und Überzeugung

Und dennoch war ich von meinen Ideen überzeugt und überlegte wie ich diese in die Tat umsetzen konnte. Als Abteilungsleiterin hatte ich natürlich einen gewissen Spielraum, den ich schnell auszuloten und zu nutzen wusste. Ja, ich wurde mehrmals ins Büro des Geschäftsführers zitiert und ja, ich musste mir die ein oder andere Gardinenpredigt anhören, aber was solls? Irgendwann hat auch er den Mehrwert der Lösungen erkannt.

Meine Erkenntnis von damals? Es ist einfacher um Verzeihung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen.

Was ist Intrapreneurship? TUN

Ja ich stifte Sie an anders zu sein und etwas auszuprobieren.

Intrapreneurship braucht HANDELN und TUN

Intrapreneurship braucht Menschen, die handeln und einfach mal anpacken und machen. Beginnen Sie gleich und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Welche Idee wollten Sie schon immer im Unternehmen umsetzen?
  • Welches Problem haben Sie erkannt und möchten Sie lösen?
  • Was braucht es dazu? Wen brauchen Sie dazu?
  • Und vor allem: Welchen ersten Schritt können Sie JETZT gleich tun.

Ich wünsche Ihnen schöne Tage mit neuen Ideen und dem Mut diese umzusetzen.

Bianca Prommer

INTRAPRENEURSHIP

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